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Press Article: A Promised Rose Garden

»Große Vorbilder haben auch Johanna Thalmann und Lisa Violetta Gaß. Thalmann verfilmte mit „Mute“ eine Kurzgeschichte von Stephen King, eine sehr souveräne Fingerübung, die Horrorfilm mit Roadmovie-Motiven mischt. Gaß’ „A promised rose garden“ spielt in der vietnamesischen Community Berlins und verbindet gekonnt das Gangstergenre mit dem Melodram – ein leidenschaftlicher Film.

Beide mittellangen Werke vereint das untergründige Sujet des „Desperate Housewifes“, verzweifelter, nicht mehr ganz junger Frauen, sozusagen erwachsener „Fräulein Elses“ – und weil beide von Regisseurinnen stammt, muss man vermuten, dass hier auch eigene Ängste vor Liebesschmerz und weiblicher Abhängigkeit in Männerwelten verarbeitet werden. Das waren zwei herausragende filmische Visitenkarten – wieder einmal erweist sich Saarbrücken jenseits aller Jurygeschmäcker als beste, verlässlichste Talentschmiede und Nachwuchsschau des deutschen Films.«